Natur
Das seit 1967 bestehende Naturschutzgebiet Gräninger See
Das Gebiet des Sees liegt in einer eiszeitlichen Schmelzwasserabflussrinne.
Ein dort schon vor der Inlandsvereisung im Pleistozän eingelagerter Salzstock wurde bei der Eisschmelze ausgewaschen und wich so dem Gräninger See.

Es wird geprägt durch den Gräninger See mit Wald sowie durch Feucht- und Nasswiesen gekennzeichnete Niedermoorflächen mit einer natürlichen Sukzession des Ufersaumes.

Das Gebiet ist bedeutend als Nahrungs- und Bruthabitat für zahlreiche Sumpf- und Wasservogelarten.[22]

Zudem gibt es den Gräninger Spring, eine typische Tümpelquelle am Fuße des Großen Berges.[23]
Draufsicht vom gegenüberliegenden Hang

Rundumblick in Richtung Abfluß zu den sprudelnden Sanden

Der Gräninger Spring ist auch ein beliebtes Ziel (GC29GGZ) für Freunde des Geocaching
Blühende Landschaften:
Jedes Jahr im Sommer beginnen Ende Mai die Getreidefelder zu blühen und durchziehen sich mit:
dem Blau der Kornblumen

und dem Rot der Mohnblumen

Durch seine Nähe zu den Städten Brandenburg, Potsdam und Berlin und dem Bahnanschluss in Nennhausen, war Gräningen seit jeher eine interessante Suchgegend und Fundstätte für Forscher von Flora und Fauna und ihren Vereinen.
um 1900
Dem Botanischen Verein der Provinz Brandenburg war es in einer Veröffentlichung wert, über Funde von Ehrenpreis (Veronica Multifida) aus der Familie der Wegerichgewächse zu berichten.
Vorkommen ist eigentlich eher in Asien und in der Ukraine verbreitet.
Fundstellen am Gräninger See
Hier mit Hundskamille (Anthemis Ruthenica) und Rauken (Sisymbrium)

Im Werk“ Bemerkenswerte Flechtenfunde in Brandenburg“ wird der Gräninger See auf Seite 147 erwähnt.
3440/2 Am Gräninger See nahe dem Galgenberg auf Eichenast, 04/01, FÜ & OT
Punctelia Ulophylla ist eine Art aus der Familie der Flechten (Parmeliaceae).
Es ist in Europa gefunden, wo es auf der Rinde einer Vielzahl von Bäumen wächst.
Große Berg und der Gräninger Spring (Quell)
erscheinen regelmäßig der in den Mitteilungen der Botanischen Gesellschaft
Sei es die Braunwurz (Scrophulara Alata)
oder die gelbe Gauklerblume (Mimulus Luteus)
und besonders spannend Tatarischer Buchweizen (Fagopyrum Tataricum)

2010
Vom Botanischen Verein Brandenburg wurde an der Straße längs des Gräninger See ein Gemüse, Knolliger Kälberkropf (Chaerophyllum Bulbosum), auch Kerbelrübe genannt, entdeckt.

Es lässt sich auch im eigenen Garten pflanzen und in der heimischen Gemüseküche verwenden.
